Pichler A. / Bergbau in Ostkärnten

 

Karte: Straßburg 185/1

3 Metnitztal / Mödringgraben, Felferer (?)
Gemeinde Metnitz

Eigene Beobachtungen:
Ein verschlossener Stollen (oder Keller) befindet sich einige Meter nordwestlich des Gehöfts Felferer (lt. ÖK 50). Dieses dürfte früher als Herberge oder als Fluchtburg gedient haben. Die Bauweise des Haupthauses weist darauf hin.
Auf der Quarzhalde und beim Gehöft konnten keine Erze gefunden werden. Ein Bergbau ist mit Sicherheit auszuschließen. Die Örtlichkeit wurde nur auf Grund mehrfacher Erwähnungen in der Literatur aufgenommen. In diesen wird hier die Fortsetzung der Gänge von Zweinitz vermutet.
Eine kleine Quarzhalde von etwa 3 m3 Größe befindet sich 150 m westlich des Gehöfts, etwa 20 m westlich des in der Karte eingezeichneten Forstweges auf der Höhenangabe „1214“ im steilen Gehänge. Auf der Quarzhalde und beim Gehöft konnten keine Erze gefunden werden. Ein Bergbau ist mit Sicherheit auszuschließen. Die Örtlichkeit wurde nur auf Grund mehrfacher Erwähnungen in der Literatur aufgenommen. In diesen wird hier die Fortsetzung der Gänge von Zweinitz vermutet.



4 Metnitztal / Oberhof Schattseite (Graphit)
Gemeinde Metnitz

Eigene Beobachtungen:
Eine größere Schurfmulde mit einer vorgelagerten Halde ist der einzige Hinweis auf einen einstigen Versuchsschurf auf Graphit in Oberdorf Schattseite. Außer diesem eindeutig erkennbaren Einbau sind noch die einstigen Hauptschurfstellen etwa 500 m südlich davon bei der engsten Stelle des Uselbaches auf der Ostseite des Grabens in etwa 1100 m Seehöhe zu suchen. Im Frühjahr 2002 war die vom Besitzer genannte Stelle durch einen Felssturz überrollt, sodass keine Anzeichen der Hauptschurfstellen zu finden waren und deshalb auch nicht aufgenommen werden konnte. Die Örtlichkeit des Felssturzes befindet sich am unteren Rand des „U“ der blauen Schrift Uslbach auf der ÖK 50.
Etwa 30 m bachaufwärts (südlich des Felssturzes) auf der Westsseite kann man eine schmale Graphitader, begleitet von Quarz und etwas Pyrit auffinden.
Schurftätigkeiten konnten noch etwa 250 m westlich der engsten Stelle des Uselbaches auf einem Rücken entdeckt werden.
Ucik (1995a): „Mehrere Analysen des k.k. Generalprobieramtes / Wien ergaben C – Gehalte zwischen nur 14,2 und 39,4 % sowie Aschengehalte von 57,8 bis 82,9 % (Probierschein vom 31.10.1918)“.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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